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7. Mai 2010

Der 3. Sternengeburtstag von Oliver!


 

                                      

 

 

Den Tag deiner Geburt feierst du heute und nur für dich.
Den Tag deiner Geburt feiere auch ich heute, leider nur für mich.
Deine Gäste: die Engel.
Dein Ständchen: der Rausch des Windes.
Dein Geschenk: die Freiheit - die Weite und der Horizont.

Was ich dir wünsche :
einen breiten Flügelschlag, der dich sanft gleiten und sicher fliegen lässt.

Vergiss uns nicht,
denn wir vermissen dich.
Dies steht auf meiner Kerze, die ich brennend für dich stelle.
Denn alles, auf was ich blicken kann, ist ein grauer Stein, der deine Inschrift trägt.
(Verfasser mir unbekannt)


 

 

                           

 

19 weisse Rosen für 19 schöne Jahre,

3 rote Rosen für...

 
   

 

 

 

 
     
     

Und wieder Blumen und Kerzen an Orten, wo sie einfach nicht hingehören… Es fällt schwer, mehr und mehr zu erkennen, dass für die Menschen in unserem Umfeld das Leben „ganz normal „ weitergeht… ohne Oliver… irgendwie jedoch nicht für uns… Dennoch sind wir froh und dankbar, dass noch einige liebe Menschen an diesem Tag kamen, Oliver und uns besuchten und mit uns an ihn dachten, von ihm sprachen, ihn ein Stück weit „lebendig“ sein ließen. Es war auch schön zu lesen, wie viele Menschen an ihn dachten, im GB liebe Einträge machten und Kerzen anzündeten.

Ein ganz herzliches DANKESCHÖN an all diese Menschen!

 

 

Weil du nicht da bist...
Weil du nicht da bist, sitze ich und schreibe
All meine Einsamkeit auf dies Papier.
Ein Fliederzweig schlägt an die Fensterscheibe.
Die Maiennacht ruft laut. Doch nicht nach mir.

Weil du nicht bist, ist der Bäume Blühen,
Der Rosen Duft vergebliches Bemühen,
Der Nachtigallen Liebesmelodie
Nur in Musik gesetzte Ironie.

Weil du nicht da bist, flücht ich mich ins Dunkel.
Aus fremden Augen starrt die Stadt mich an
Mit grellem Licht und lärmendem Gefunkel,
Dem ich nicht folgen, nicht entgehen kann.

Hier unterm Dach sitz ich beim Lampenschirm;
Den Herbst im Herzen, Winter im Gemüt.
November singt in mir sein graues Lied.
»Weil du nicht da bist« flüstert es im Zimmer.

»Weil du nicht da bist« rufen Wand und Schränke,
Verstaubte Noten über dem Klavier.
Und wenn ich endlich nicht mehr an dich denke,
Die Dinge um mich reden nur von dir.

Weil du nicht da bist, blättre ich in Briefen
Und weck vergilbte Träume, die schon schliefen.
Mein Lachen, meine Liebe, ist dir nachgereist.
Weil du nicht da bist, ist mein Herz verwaist.*
(Mascha Kaléko)